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Wie werde ich Fachanwalt?

 

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Die Berechtigung zum Führen der Fachanwaltsbezeichnung wird von der zuständigen Rechtsanwaltskammer, der der Rechtsanwalt / die Rechtsanwältin (Antragsteller/in) angehört, nach Maßgabe der Fachanwaltsordnung (FAO) verliehen.

Hierzu haben die jeweiligen Rechtsanwaltskammern gem. § 17 FAO sogenannte Fachausschüsse gebildet. Diese Fachausschüsse prüfen den Antrag des Rechtsanwaltes auf Erlaubnis zum Führen einer Fachanwaltsbezeichnung und geben ein Votum gegenüber dem Vorstand der jeweiligen Rechtsanwaltskammer ab. Die endgültige Entscheidung trifft der Vorstand der jeweiligen Rechtsanwaltskammer (§ 24 FAO).

Gem. § 43 c Abs. 1 S. 3 BRAO ist das Führen von maximal bis zu drei Fachanwaltstiteln möglich.

1.       Voraussetzungen für die Verleihung einer Fachanwaltsbezeichnung:

  • dreijährige Zulassung und Tätigkeit innerhalb der letzten sechs Jahre vor Antragstellung (§ 3 FAO)
  • Antragstellung bei der zuständigen Rechtsanwaltskammer (§ 22 FAO)
  • Nachweis besonderer theoretischer Kenntnisse (§§ 4, 4a und 6 FAO):
    • Fachanwaltslehrgang Arbeitsrecht:
      Unser Fachanwaltslehrgang Arbeitsrecht erfüllt die Voraussetzungen für den Nachweis der besonderen theoretischen Kenntnisse und ist wie alle unsere Fachanwaltslehrgänge konzipiert auf der Grundlage der Fachanwaltsordnung, speziell auf den §§ 2, 4, 10 der Fachanwaltsordnung und umfasst 120 Stunden theoretischen Unterrichts, aufgeteilt auf 6 Lehrgangseinheiten à 3 Tage, jeweils Donnerstag bis Samstag, sowie 3 Klausuren à 5 Stunden.
    • Fachanwaltslehrgang Bau- u. Architektenrecht:
      Unser Fachanwaltslehrgang Bau- und Architektenrecht erfüllt die Voraussetzungen für den Nachweis der besonderen theoretischen Kenntnisse und ist wie alle unsere Fachanwaltslehrgänge konzipiert auf der Grundlage der Fachanwaltsordnung, speziell auf den §§ 2, 4, 14e der Fachanwaltsordnung und umfasst 120 Stunden theoretischen Unterrichts, aufgeteilt auf 6 Lehrgangseinheiten à 3 Tage, jeweils Donnerstag bis Samstag, sowie 3 Klausuren à 5 Stunden.
    • Fachanwaltslehrgang Erbrecht:
      Unser Fachanwaltslehrgang Erbrecht erfüllt die Voraussetzungen für den Nachweis der besonderen theoretischen Kenntnisse und ist wie alle unsere Fachanwaltslehrgänge konzipiert auf der Grundlage der Fachanwaltsordnung, speziell auf den §§ 2, 4, 14f der Fachanwaltsordnung und umfasst 120 Stunden theoretischen Unterrichts, aufgeteilt auf 6 Lehrgangseinheiten à 3 Tage, jeweils Donnerstag bis Samstag, sowie 3 Klausuren à 5 Stunden.
    • Fachanwaltslehrgang Familienrecht:
      Unser Fachanwaltslehrgang Familienrecht erfüllt die Voraussetzungen für den Nachweis der besonderen theoretischen Kenntnisse und ist wie alle unsere Fachanwaltslehrgänge konzipiert auf der Grundlage der Fachanwaltsordnung, speziell auf den §§ 2, 4, 12 der Fachanwaltsordnung und umfasst 120 Stunden theoretischen Unterrichts, aufgeteilt auf 6 Lehrgangseinheiten à 3 Tage, jeweils Donnerstag bis Samstag, sowie 3 Klausuren à 5 Stunden.
    • Fachanwaltslehrgang Handels- u. Gesellschaftsrecht:
      Unser Fachanwaltslehrgang Handels- und Gesellschaftsrecht erfüllt die Voraussetzungen für den Nachweis der besonderen theoretischen Kenntnisse und ist wie alle unsere Fachanwaltslehrgänge konzipiert auf der Grundlage der Fachanwaltsordnung, speziell auf den §§ 2, 4, 14i der Fachanwaltsordnung und umfasst 120 Stunden theoretischen Unterrichts, aufgeteilt auf 6 Lehrgangseinheiten à 3 Tage, jeweils Donnerstag bis Samstag, sowie 3 Klausuren à 5 Stunden.
    • Fachanwaltslehrgang Internationales Wirtschaftsrecht:
      Unser Fachanwaltslehrgang Internationales Wirtschaftsrecht erfüllt die Voraussetzungen für den Nachweis der besonderen theoretischen Kenntnisse und ist wie alle unsere Fachanwaltslehrgänge konzipiert auf der Grundlage der Fachanwaltsordnung, speziell auf den §§ 2, 4, 14n der Fachanwaltsordnung und umfasst 120 Stunden theoretischen Unterrichts, aufgeteilt auf 6 Lehrgangseinheiten à 3 Tage, jeweils Donnerstag bis Samstag, sowie 3 Klausuren à 5 Stunden.
    • Fachanwaltslehrgang Medizinrecht:
      Unser Fachanwaltslehrgang Medizinrecht erfüllt die Voraussetzungen für den Nachweis der besonderen theoretischen Kenntnisse und ist wie alle unsere Fachanwaltslehrgänge konzipiert auf der Grundlage der Fachanwaltsordnung, speziell auf den §§ 2, 4, 14b der Fachanwaltsordnung und umfasst 120 Stunden theoretischen Unterrichts, aufgeteilt auf 6 Lehrgangseinheiten à 3 Tage, jeweils Donnerstag bis Samstag, sowie 3 Klausuren à 5 Stunden.
    • Fachanwaltslehrgang Miet- u. WEG-Recht:
      Unser Fachanwaltslehrgang Miet- und Wohnungseigentumsrecht erfüllt die Voraussetzungen für den Nachweisder besonderen theoretischen Kenntnisse und ist wie alle unsere Fachanwaltslehrgänge konzipiert auf der Grundlage der Fachanwaltsordnung, speziell auf den §§ 2, 4, 14c der Fachanwaltsordnung und umfasst 120 Stunden theoretischen Unterrichts, aufgeteilt auf 6 Lehrgangseinheiten à 3 Tage, jeweils Donnerstag bis Samstag, sowie 3 Klausuren à 5 Stunden.
    • Fachanwaltslehrgang Sozialrecht:
      Unser Fachanwaltslehrgang Sozialrecht erfüllt die Voraussetzungen für den Nachweis der besonderen theoretischen Kenntnisse und ist wie alle unsere Fachanwaltslehrgänge konzipiert auf der Grundlage der Fachanwaltsordnung, speziell auf den §§ 2, 4, 11 der Fachanwaltsordnung und umfasst 120 Stunden theoretischen Unterrichts, aufgeteilt auf 6 Lehrgangseinheiten à 3 Tage, jeweils Donnerstag bis Samstag, sowie 3 Klausuren à 5 Stunden.
    • Fachanwaltslehrgang Steuerrecht:
      Unser Fachanwaltslehrgang Steuerrecht erfüllt die Voraussetzungen für den Nachweis der besonderen theoretischen Kenntnisse und ist wie alle unsere Fachanwaltslehrgänge konzipiert auf der Grundlage der Fachanwaltsordnung, speziell auf den §§ 2, 4, 9 der Fachanwaltsordnung und umfasst 160 Stunden theoretischen Unterrichts (120 Stunden Steuerrecht und 40 Stunden Buchführung und Bilanz), aufgeteilt auf 8 Lehrgangseinheiten à 3 Tage (7. LE umfasst 2 Tage), jeweils Donnerstag bis Samstag, sowie 3 Klausuren à 5 Stunden.
    • Fachanwaltslehrgang Strafrecht:
      Unser Fachanwaltslehrgang Strafrecht erfüllt die Voraussetzungen für den Nachweis der besonderen theoretischen Kenntnisse und ist wie alle unsere Fachanwaltslehrgänge konzipiert auf der Grundlage der Fachanwaltsordnung, speziell auf den §§ 2, 4, 13 der Fachanwaltsordnung und umfasst 120 Stunden theoretischen Unterrichts, aufgeteilt auf 6 Lehrgangseinheiten à 3 Tage, jeweils Donnerstag bis Samstag, sowie 3 Klausuren à 5 Stunden.
    • Fachanwaltslehrgang Vergaberecht: 
      Unser Fachanwaltslehrgang Vergaberecht erfüllt die Voraussetzungen für den Nachweis der besonderen theoretischen Kenntnisse und ist wie alle unsere Fachanwaltslehrgänge konzipiert auf der Grundlage der Fachanwaltsordnung, speziell auf den §§ 2, 4, 14o der Fachanwaltsordnung und umfasst 120 Stunden theoretischen Unterrichts, aufgeteilt auf 6 Lehrgangseinheiten à 3 Tage, jeweils Donnerstag bis Samstag, sowie 3 Klausuren à 5 Stunden.
    • Fachanwaltslehrgang Verkehrsrecht:
      Unser Fachanwaltslehrgang Verkehrsrecht erfüllt die Voraussetzungen für den Nachweis der besonderen theoretischen Kenntnisse und ist wie alle unsere Fachanwaltslehrgänge konzipiert auf der Grundlage der Fachanwaltsordnung, speziell auf den §§ 2, 4, 14d der Fachanwaltsordnung und umfasst 120 Stunden theoretischen Unterrichts, aufgeteilt auf 6 Lehrgangseinheiten à 3 Tage, jeweils Donnerstag bis Samstag, sowie 3 Klausuren à 5 Stunden.
    • Fachanwaltslehrgang Verwaltungsrecht:
      Unser Fachanwaltslehrgang Verwaltungsrecht erfüllt die Voraussetzungen für den Nachweis der besonderen theoretischen Kenntnisse und ist wie alle unsere Fachanwaltslehrgänge konzipiert auf der Grundlage der Fachanwaltsordnung, speziell auf den §§ 2, 4, 8 der Fachanwaltsordnung und umfasst 120 Stunden theoretischen Unterrichts, aufgeteilt auf 6 Lehrgangseinheiten à 3 Tage, jeweils Donnerstag bis Samstag, sowie 3 Klausuren à 5 Stunden.
  • Nachweis besonderer praktischer Erfahrungen (§§ 5 und 6 Abs. 3 FAO):
    • Fachanwaltslehrgang Arbeitsrecht:
      § 5 lit. c der Fachanwaltsordnung verlangt zum Nachweis der besonderen praktischen Erfahrungen innerhalb der letzten drei Jahre vor der Antragstellung eine persönliche und weisungsfreie Bearbeitung als Rechtsanwalt von 100 Fällen.
    • Fachanwaltslehrgang Bau- u. Architektenrecht:
      § 5 lit. l der Fachanwaltsordnung verlangt innerhalb der letzten drei Jahre vor der Antragstellung eine persönliche und weisungsfreie Bearbeitung als Rechtsanwalt von 80 Fällen.
    • Fachanwaltslehrgang Erbrecht:
      § 5 lit. m der Fachanwaltsordnung verlangt innerhalb der letzten drei Jahre vor der Antragstellung eine persönliche und weisungsfreie Bearbeitung als Rechtsanwalt von 80 Fällen.
    • Fachanwaltslehrgang Familienrecht:
      § 5 lit. e der Fachanwaltsordnung verlangt innerhalb der letzten drei Jahre vor der Antragstellung eine persönliche und weisungsfreie Bearbeitung als Rechtsanwalt von 120 Fällen.
    • Fachanwaltslehrgang Handels- u. Gesellschaftsrecht:
      § 5 lit. p der Fachanwaltsordnung verlangt innerhalb der letzten drei Jahre vor der Antragstellung eine persönliche und weisungsfreie Bearbeitung als Rechtsanwalt von 80 Fällen.
    • Fachanwaltslehrgang Internationales Wirtschaftsrecht:
      § 5 lit. u der Fachanwaltsordnung verlangt innerhalb der letzten drei Jahre vor der Antragstellung eine persönliche und weisungsfreie Bearbeitung als Rechtsanwalt von 50 Fällen.
    • Fachanwaltslehrgang Medizinrecht:
      § 5 lit. i der Fachanwaltsordnung verlangt innerhalb der letzten drei Jahre vor der Antragstellung eine persönliche und weisungsfreie Bearbeitung als Rechtsanwalt von 60 Fällen.
    • Fachanwaltslehrgang Miet- u. WEG-Recht:
      § 5 lit. j der Fachanwaltsordnung verlangt innerhalb der letzten drei Jahre vor der Antragstellung eine persönliche und weisungsfreie Bearbeitung als Rechtsanwalt von 120 Fällen.
    • Fachanwaltslehrgang Sozialrecht:
      § 5 lit. d der Fachanwaltsordnung verlangt innerhalb der letzten drei Jahre vor der Antragstellung eine persönliche und weisungsfreie Bearbeitung als Rechtsanwalt von 60 Fällen..
    • Fachanwaltslehrgang Steuerrecht:
      § 5 lit. b der Fachanwaltsordnung verlangt innerhalb der letzten drei Jahre vor der Antragstellung eine persönliche und weisungsfreie Bearbeitung als Rechtsanwalt von 50 Fällen.
    • Fachanwaltslehrgang Strafrecht:
      § 5 lit. f der Fachanwaltsordnung verlangt innerhalb der letzten drei Jahre vor der Antragstellung eine persönliche und weisungsfreie Bearbeitung als Rechtsanwalt von 60 Fällen.
    • Fachanwaltslehrgang Vergaberecht:
      § 5 lit. v der Fachanwaltsordnung verlangt innerhalb der letzten drei Jahre vor der Antragstellung eine persönliche und weisungsfreie Bearbeitung als Rechtsanwalt von 40 Fällen.
    • Fachanwaltslehrgang Verkehrsrecht:
      § 5 lit. k der Fachanwaltsordnung verlangt innerhalb der letzten drei Jahre vor der Antragstellung eine persönliche und weisungsfreie Bearbeitung als Rechtsanwalt von 160 Fällen.
    • Fachanwaltslehrgang Verwaltungsrecht:
      § 5 lit. a der Fachanwaltsordnung verlangt innerhalb der letzten drei Jahre vor der Antragstellung eine persönliche und weisungsfreie Bearbeitung als Rechtsanwalt von 80 Fällen.
  • ggf. Fachgespräch (§ 7 FAO)

2.       Nachweis besonderer theoretischer Kenntnisse (§§ 4, 4a und 6 FAO):

Es werden als Nachweis der besonderen theoretischen Kenntnisse in der Regel die Teilnahme an einem anwaltsspezifischen Lehrgang und mindestens drei bestandenen Leistungskontrollen gefordert. Die Gesamtdauer des Lehrgangs muss mindestens 120 Zeitstunden (Ausnahme: im Fachgebiet Steuerrecht kommen noch 40 Zeitstunden für Buchhaltung und Bilanzwesen sowie im Fachgebiet Insolvenzrecht 60 Zeitstunden für betriebswirtschaftliche Grundlagen hinzu) betragen. Zusätzlich darf die Gesamtdauer der bestandenen Leistungskontrollen 15 Zeitstunden nicht unterschreiten.

Die erfolgreiche Teilnahme am Fachanwalts-Lehrgang wird in der Regel durch die Vorlage eines Zeugnisses / Zertifikates bei der zuständigen Rechtsanwaltskammer nachgewiesen. Der Nachweis muss folgende Angaben enthalten:

  • Erfüllung der Voraussetzungen der §§ 4 Abs. 1 und 4a FAO
  • Ort, Umfang, Dozenten und Unterrichtung über alle das Fachgebiet in § 2 Abs. 3 FAO (verfassungs- und europarechtliche Bezüge des jeweiligen Fachgebiets), §§ 8 – 14 m FAO betreffender Bereiche
  • Aufsichtsarbeiten und ihre Bewertung

Ausnahme: Von der Teilnahme an einem Fachanwalts-Lehrgang kann nur abgesehen werden, wenn besondere theoretische Kenntnisse nachgewiesen werden, die dem im jeweiligen Fachanwalts-Lehrgang zu vermittelnden Wissen entsprechen (§ 4 Abs. 3 FAO). Vorzulegen sind Zeugnisse, Bescheinigungen oder andere geeignete Unterlagen.

3.       Nachweis besonderer praktischer Kenntnisse (§§ 5 und 6 Abs. 3 FAO):

Der Erwerb besonderer praktischer Erfahrungen setzt gem. § 5 Abs. 1 FAO voraus, dass der Antragsteller innerhalb der letzten drei Jahre vor der Antragstellung die Fälle, die für die jeweiligen Fachgebiete bestimmt sind, als Rechtsanwalt persönlich und weisungsfrei bearbeitet hat. Einige Rechtsanwaltskammern (u.a. RAK Berlin, RAK München, RAK Sachsen, RAK Stuttgart) haben auf ihrer Homepage Merkblätter mit Mustern für die Falllisten hinterlegt.

Gem. § 6 Abs. 3 FAO sind zur Prüfung der Voraussetzungen nach § 5 FAO Falllisten vorzulegen, die regelmäßig folgende Angaben enthalten müssen:

  • Aktenzeichen
  • Gegenstand
  • Zeitraum
  • Art und Umfang der Tätigkeit
  • Stand des Verfahrens.

Ferner sind auf Verlangen des Fachausschusses anonymisierte Arbeitsproben vorzulegen.

4.       Fortbildungsverpflichtung

Wer eine Fachanwaltsbezeichnung führt, muss gem. § 15 FAO kalenderjährlich auf diesem Gebiet wissenschaftlich publizieren oder an anwaltlichen Fortbildungsveranstaltungen hörend oder dozierend teilnehmen. Die Gesamtdauer der Fortbildung darf je Fachgebiet 15 Zeitstunden nicht unterschreiten.

Die Erfüllung der Fortbildungsverpflichtung ist der Rechtsanwaltskammer unaufgefordert nachzuweisen.

Nach § 4 Abs. 2 FAO wird für die Fortbildungspflicht unabhängig von der Antragstellung auf den Beginn des Fachanwalts-Lehrganges abgestellt. Die Lehrgangszeiten werden angerechnet. Praxisrelevant wird diese Regelung in den Fällen, in denen der Fachanwalts-Lehrgang im Herbst des einen Jahres beginnt und im Frühjahr des Folgejahres endet bzw. für ein oder mehrere Jahre unterbrochen wird. Dann muss in den Jahren, in denen der Fachanwalts-Lehrgang in einem Umfang von weniger als fünfzehn Zeitstunden bzw. gar nicht besucht wird, die Fortbildung gemäß § 15 FAO nachgewiesen werden.

Wer einen Fachanwalts-Lehrgang absolviert hat, aber noch keine Fachanwaltsbezeichnung führt, ist nach § 4 Abs. 2 FAO ebenfalls zur jährlichen Fortbildung verpflichtet.