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online: Härteklauseln im Familien- und Erbrecht (§ 15 FAO)

 

Seminarort/-datum
(Für nähere Informationen und Anmeldung bitte auf den jeweiligen Tag klicken)

Online16.10.2017

 

Pfeil-grau  Unser Tipp: 15 Stunden-Kombimöglichkeit  = z.B.  3 x Online-Seminare à 2,5 Stunden + 1 x Präsenzseminar 7,5 Stunden** 

 

Seminarinhalt

Härteklauseln finden sich im Familienrecht bei nahezu jedem Ausgleichsinstrument – allerdings immer in unterschiedlichen Ausprägungen und für unterschiedliche Konstellationen. Ziel des Seminars ist es, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der unterschiedlichen Härteklauseln herauszuarbeiten und die von der Rechtsprechung anerkannten (und abgelehnten) Härtefälle darzustellen, um dem Rechtsanwender eine Hilfestellung bei der Anwendung der Härteklauseln zu geben.
Auch im Erbrecht können sich einige der familienrechtlichen Härtegründe mittelbar auswirken. „Eigene“ Härtegründe finden sich nur vereinzelt. Am ehesten ist hier Artikel 21 Abs. 2 EuErbVO einzuordnen, aus dem sich eine Abweichung von der an sich gebotenen Anknüpfung an den gewöhnlichen Aufenthalt des Erblassers ergibt, wenn eine sonstige engere Beziehung zu einem anderen Staat als dem des gewöhnlichen Aufenthaltes besteht. Im Übrigen nehmen die Gründe für die Erbunwürdigkeit, die Gründe für die Pflichtteilsentziehung und auch die Gründe für die Zulässigkeit von lebzeitigen (unentgeltlichen) Verfügungen beim Erbvertrag die Stellung ein, welche im Familienrecht
den Härteklauseln zukommt.

  • Härtegründe in Bezug auf die Scheidung (§ 1565 Abs. 2 BGB, Art. 10, 12, 13 Rom III VO),
  • Härtegründe im Zugewinnausgleich (§ 1381 BGB),
  • Härtegründe im Versorgungsausgleich (§ 27 VersAusglG),
  • Härtegründe im Ehegattenunterhaltsrecht (§§ 1578a, 1579 BGB),
  • Härtegründe im Verwandtenunterhaltsrecht (§ 1611 BGB),
  • Härtegründe im Unterhaltsrecht der kindesbetreuenden Elternteile,
  • Ausnahmeanknüpfung bei auf die Erbfolge anwendbaren Recht (Art. 21 Abs. 2 EuErbVO),
  • Erbunwürdigkeit (§§ 2339 ff. BGB) ,
  • Entziehung von Pflichtteilen (§§ 2333 ff. BGB),
  • Regeln für unentgeltliche Verfügungen seitens eines erbvertraglich gebundenen Erblassers (§§ 2286 f. BGB).

 

Teilnehmerkreis
Fachanwälte/innen für Familienrecht bzw. Erbrecht sowie Rechtsanwälte/innen, die sich intensiver mit gestaltungsrechtlichen Fragestellungen in den genannten Fachrichtungen befassen.

Unser Referent
Dr. Rainer Kemper, 
ist Lehrbeauftragter an den Universitäten Münster und Paris X sowie Dozent an der Berufsakademie Emsland

Gut zu Wissen

  • Es besteht die Möglichkeit während und nach dem Seminar via Chat Fragen zu stellen.
  • Diese Fortbildung ist nach § 15 FAO für Familienrecht bzw. Erbrecht geeignet.
  • Bitte prüfen Sie vor Ihrer Teilnahme an einem unserer Online-Seminare, ob Ihr IT-System die technischen Mindestvorraussetzungen zur Teilnahme erfüllt.
  • Informationen unter: http://www.arber-online-seminare.de/technische-voraussetzungen.html
  • Bitte beachten Sie: Neukunden können nur bis spätestens 3 Stunden vor Seminarbeginn buchen, da wir danach eine Teilnahme aus technischen Gründen nicht mehr gewährleisten können.

 

Seminarzeit
14:00 bis 16:30 Uhr (2,5 Nettozeitstunden)

Wir bitten Sie, sich ca. 20 Minuten vor Beginn des Seminars einzuloggen, sollten technische Probleme auftreten, können diese eventuell noch rechtzeitig behoben werden.

Seminargebühr
99,00 Euro zzgl. ges. USt, inkl. digitaler Seminaunterlagen

Die Seminargebühr beinhaltet:
Digitale Seminarunterlagen 
Selbstverständlich erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung nach § 15 FAO.

Ihre Ansprechpartnerin
Frau Brigitte Ludt 
Tel. 07066 - 90 08 25

Alle Preise vorbehaltlich gesetzlicher oder behördlicher Änderungen hinsichtlich der Umsatzsteuerpflicht

*Wir gewähren 5% Frühbucher-Rabatt bei Anmeldung bis 3 Monate vor Veranstaltungsbeginn - es gilt der Eingang einer verbindlichen Anmeldung.

Kombi-Preis-Januar-2015

**personenbezogene Buchung innerhalb eines Kalenderjahres. Rabatte werden nach Veranstaltungsbeginn berücksichtigt und jeweils vom Seminar-Grundpreis berechnet. Kostenfreie Seminare werden hierbei nicht angerechnet.